Geldautomaten-Abbau in Ostenfelde und Enniger
Die angekündigte Schließung der Sparkassen-SB-Stellen in Ostenfelde und Enniger zum 1. Januar 2027 sorgt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern für Unverständnis. Besonders in den Ortsteilen ist der Zugang zu Bargeld ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge und darf nicht weiter eingeschränkt werden.
Der von der Sparkasse angekündigte Bankbus kann nach Auffassung der CDU-Fraktion Ennigerlohs, zwar eine Ergänzung sein, ersetzt jedoch keinen dauerhaft verfügbaren Geldautomaten vor Ort. Gerade ältere Menschen, Familien und Vereine sind auf einen unkomplizierten und jederzeit möglichen Zugang zu Bargeld angewiesen. Feste Besuchszeiten eines Bankbusses werden diesem Anspruch nicht gerecht.
Wir werden das Thema auch in der Fraktion, sowie in der Kreistagsfraktion und auch in der nächsten Sparkassenzweckversammlung ansprechen.
Es muss eine Lösung her!
Besonders kritisch ist, dass die Schließungen nicht nur Ostenfelde und Enniger betreffen. Sie werfen grundsätzliche Fragen zur Zukunft der Infrastruktur in den Ortsteilen auf. Wenn immer mehr Angebote aus den Dörfern verschwinden, leidet die Lebensqualität vor Ort und das Vertrauen der Menschen in eine gleichwertige Entwicklung von Stadt und Dorf wird geschwächt.
Für die CDU ist deshalb klar: Die Bargeldversorgung im ländlichen Raum darf nicht dem Rotstift zum Opfer fallen. Wir erwarten von der Sparkasse, gemeinsam mit Politik, Bürgern und weiteren Finanzinstituten nach Lösungen zu suchen, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden. Ziel muss es sein, den bisherigen Standard möglichst zu erhalten und die Ortsteile nicht weiter zu benachteiligen.
Unsere Dörfer dürfen nicht Stück für Stück an Infrastruktur verlieren. Wer vom ländlichen Raum spricht, muss ihn auch stärken – dazu gehört eine verlässliche und wohnortnahe Bargeldversorgung.