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28.07.2008, 16:13 Uhr
Sehr geehrter Herr Baldus, anbei eine geänderte Version zur selben Angelegenheit. Ich habe mich bemüht, den kommunalen Bezug deutlicher herauszustellen. "Die Fundamentalkritik von GAL und Linken auf meinen Leserbrief zu den langfristigen Folgen link
An

Die Glocke

 

 

Lokalseite Ennigerloh/Leserbrief
Sehr geehrter Herr Werner,

 

für die zeitnahe Veröffentlichung folgenden Leserbriefs wäre ich Ihnen dankbar. Der Inhalt bezieht sich auf die Veranstaltung der Grünen/Linken auf dem Marktplatz Ennigerloh. Wegen der Grundsätzlichkeit für alle demokratischen Parteien würde ich mich auch freuen, wenn sie ihn trotz zweifellos vorhandener Länge vollständig abdrucken könnten.

 

"Interessant war es, der von den Linken/Grünen angestoßenen Debatte über die Marktplatzgestaltung in Ennigerloh zu folgen. Gerade deshalb, weil die CDU sich der Neugestaltung des Marktplatzes seit Jahren verschrieben hat und diese seit letztem Jahr im Konzert mit Rat und Verwaltung gemeinsam konkret vorantreibt. In aller Unschuld taten nun die linken Vertreter so, als wollten sie die Bevölkerung mit einer Unterschriftenkampagne vor Fehlentwicklungen bewahren. Ich behaupte, es geht den Linken/Grünen im Kern überhaupt nicht um die Sache, hier "heimische Bäume statt Palmen" zu pflanzen. Ziel ist, die Bevölkerung durch Weglassen von Fakten und Verdrehen von Tatsachen, hier der umfangreichst stattgefunden Ergebnisse der Ausschuss-Beratungen, zu verunsichern, die Arbeit der in Ennigerloh mehrheitlich erfolgreich arbeitenden Großparteien in Zweifel zu ziehen und sich anschließend als selbsternannter Anwalt der kleinen Leute auf diese Art die notwendigen Stimmen für linke Ratsmandate zu erschleichen. Eine Stategie, die die Linke landauf landab, vor allem aber mit ihren redegewandten Speerspitzen Oskar Lafontaine und Gregor Gysi, erfolgreich und zulasten der SPD auf Bundes- und Landesebene betreibt. Die geschickte Vermengung von tatsächlichen staatlichen Mängeln, Halb- und verdrehten Wahrheiten, falschen Schlußfolgerungen, Verharmlosung der Folgen sozialistischer (DDR-)Politik gepaart mit Polemik hat sich ja bereits als erfolgreich erwiesen. Und die Menschen vergessen schnell. Gerade belegt durch die Erhebung unter jungen Menschen, die die Wahrheit über die DDR gar nicht mehr kennen. Wo viele glauben, Erich Honecker sei in ebenso demokratischen Wahlen gewählt worden wie diese in der BRD stattfanden und noch heute stattfinden, dass die Stasi eine harmlose Behörde gewesen sei und die Mauer von der BRD statt durch das menschenverachtende Unrechtsregime der SED (heute PDS) errichtet wurde. Wo sich junge Menschen gar nicht mehr fragen, wieso so viele DDR-Bürger ihr Leben riskierten (und durch Staatsmord verloren), um aus der DDR heraus zu kommen.

DIESE Frage ist zu stellen, auch heute noch. Wieso wollten dort so viele weg?

Wer heute mit seiner Wählerstimme in Richtung Linke sympathisiert, muss deren Politik zu Ende denken. Und wer sie zu Ende denkt, wird bei der gerade genannten Frage enden.

Trotz aller Fehler der etablierten Parteien auf nationaler Ebene, früher und vielleicht auch heute, muss sich jeder Wähler eines vor Augen führen: Der Umfang der sozialen Absicherung aller Bürger, die flächendeckende Gesundheitsversorgung, das Recht, machen und sagen und wählen zu können, was man will, reisen und auch ausreisen zu können, und vieles mehr, das wird man in einem großen Flächenstaat dieser Erde kaum ein zweites Mal finden. Das freiheitliche System der Bundesrepublik hat sogar die Mittel aufbringen können, den am sozialistischen Experiment zugrunde gegangenen DDR-Staat aufnehmen und deren Menschen versorgen zu können.

PS: Zur Scheindiskussion um Palmen: Der Bürgermeister hatte es bereits beantwortet. Die Palmen sind nur eine Übergangslösung, bis die heimischen Bäume gepflanzt werden können. Herr Darga von den Linken/Grünen wusste das.

 

Mit freundlichen Grüßen

gez.

Guido Gutsche

Fraktionsvorsitzender

Kreistagsmitglied
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